Am Ende der Grundschulzeit steht eine erste Entscheidung über den weiteren Bildungsweg Ihres Kindes an. Nachfolgende Informationen können Ihnen zur Entscheidungsfindung und zur Anmeldung behilflich sein.

 

Der individuelle Bildungsweg und Voraussetzungen für die bayerische Realschule


Von der 4. Jahrgangsstufe Grundschule:

Die Grundschule spricht im Übertrittszeugnis eine Empfehlung aus, welche Schulart für das Kind in seiner derzeitigen Lebensphase angebracht ist. Die Grundschule zieht dafür die Gesamtdurchschnittsnote aus den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht der 4. Jahrgangsstufe heran.

 

Für den Übertritt in die Realschule ist eine Durchschnittsnote von mindestens 2,66 erforderlich. Durch einen erfolgreich absolvierten Probeunterricht an der aufnehmenden Schulart kann ebenfalls die Eignung festgestellt werden.

→ Weitere Informationen zum Probeunterricht finden Sie hier.

 

Außerdem ist für den Übertritt an eine öffentliche Realschule ein bestimmtes Höchstalter festgesetzt (gem. §2 RSO) – Ihr Kind darf zu einem bestimmten Stichtag noch keine 12 Jahre alt sein.

Über Ausnahmen in besonderen Fällen entscheidet die Schulleiterin bzw. der Schulleiter.

 

Von der 5. Jahrgangsstufe Mittelschule:
Für die Realschule benötigt die Schülerin/ der Schüler im Jahreszeugnis der Jahrgangsstufe 5 einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Mittelschule in den Fächern Deutsch und Mathematik mindestens einen Notendurchschnitt von 2,5. Ein Probeunterricht beim Übertritt von der 5. Klasse Mittelschule ist nicht mehr möglich.
Ausnahme: z. B. Schüler einer Montessori-Schule

 

Von der 5. Jahrgangsstufe Gymnasium:
Ein Übertritt ist uneingeschränkt möglich (in der Regel zu Beginn des Schuljahres).

 

Beratung gibt Sicherheit -  Nutzen Sie die Möglichkeit eines individuellen Gesprächs mit den jeweiligen (Beratungs-) Lehrkräften der abgebenden wie aufnehmenden Schule. Die Anmeldung erfolgt über die jeweilige Grundschullehrkraft, die sich bei Herrn Beier meldet.

 

 

Informationen aus dem Bayerischen Realschulnetz und der Staatlichen Schulberatungsstelle Bayern 

 

Wir stellen unsere Realschule Bad Tölz vor.


Neben der digitalen Informationsveranstaltung haben wir uns sehr gefreut, dass unser Angebot zur Teilnahme an einem Schnuppertag am 05.04. und 08.04.2022 sehr gerne angenommen wurde.

 

Anmeldung für Grundschüler und Voranmeldung für Mittelschüler


Haupteinschreibetage zur An- und Voranmeldung:

Aktueller Hinweis: Zur Vermeidung der Ansteckungsgefahr für alle Beteiligten bitten wir Sie, die Online-Anmeldung vorzunehmen, diese auszudrucken und mit dem Übertrittszeugnis im Original bis zum 11.05.22 bei der Schule einzuwerfen oder postalisch zu übermitteln.

Das Sekretariat nimmt im Anschluss telefonisch mit Ihnen Kontakt auf, um Weiteres zu besprechen. Das Sekretariat und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! stehen Ihnen selbstverständlich gerne bei Fragen vorab zur Verfügung (Tel. 08041 78 56 0). Sollten Sie persönlich bei uns vorbei kommen wollen, so vereinbaren Sie vorab einen Termin mit dem Sekretariat in einem der nachfolgenden Zeiträume.

Montag, 09.05.2022 8:00 Uhr - 12:00 Uhr und 13:00 Uhr - 17:00 Uhr
Dienstag, 10.05.2022 8:00 Uhr - 14:00 Uhr
Mittwoch, 11.05.2022 8:00 Uhr - 14:00 Uhr

Endgültige Einschreibung für Mittelschüler (Jahreszeugnis der 5. Klasse im Orginal mitbringen):
Es sollte in jedem Fall eine Voranmeldung vom 09.05. - 11.05.2022 erfolgen!

Zusätzlich mit Jahreszeugnis: Montag, 01.08.2022 und Dienstag, 02.08.2022 jeweils von 8:00 Uhr - 12:00 Uhr

 

Welche Unterlagen werden bei der Anmeldung benötigt?

Die Anmeldung an der  Realschule muss durch einen Erziehungsberechtigten erfolgen. Dabei müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:

• Ausgefüllter Ausdruck der Online-Anmeldung
• Ein Passfotos
• Übertrittszeugnis der 4. Klasse Grundschule/Zwischenzeugnis der 5. Klasse Mittelschule im Original bzw. das entsprechende Zwischenzeugnis des Gymnasiums
• Zeugnis von früheren Schulen, falls die Aufnahme nicht im Anschluss an den Besuch einer Volksschule erfolgt
• Nachweis für Masernschutz
• Stammbuch oder Geburtsurkunde


Falls zutreffend sind zusätzlich vorzulegen:
• Nachweis der Erziehungsberechtigung
• Sorgerechtsbescheid oder Auszug aus Scheidungsurteil bei geschiedenen bzw. getrennt lebenden Ehepartnern
• Ggf. Ärztliche Atteste und/oder Gutachten (nicht älter als ein Jahr) für eine Lese-Rechtschreib-Störung
• Nachteilsausgleichsbescheinigung bei dauerhafter gesundheitlicher Beeinträchtigung
• Staatsangehörigkeitsnachweis, Aufenthaltsgenehmigung